Dominik Roßwog - Publikumsliebling
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Dominik Roßwog:


Der Teilnehmer:

Er konnte einem eigentlich nur leid tun. Jahrelang duellierte sich Dominik Roßwog im "Not-gegen-Elend-Derby" mit Gregor Neumann um die Rote Laterne. Gegen das Image des Aufbaugegners musste sich der Klaffenbacher lange wehren - erfolgreich! Mit Einführung der zweiten Liga schlug Dominik Roßwog den wohl größten Profit und konnte sich zum Erstaunen aller dem Gesamtniveau anpassen. Die triste Vergangenheit wurde augenscheinlich abgeschüttelt, der Blick ging eindeutig nach vorne. Zwar gelang der Wiederaufstieg recht glücklich, weil er durch den Verzicht von Daniel Fritz nachrückte, seinen Kritikern verpasste er mit der folgenden sensationellen Saison einen Maulkorb auf Lebenszeit. Bei seiner "Auferstehung" triumphierte Dominik Roßwog letztendlich mit dem Einzug in die BC Champions Trophy und gleichermaßen der besten Platzierung seiner BC-Geschichte (Anmerk.: Platz Vier). Die Königsklasse eröffnete er dann auch noch als Gastgeber, die Leistungen erinnerten aber leider wieder an frühere Tagen, sang und klanglos verlor er Halbfinale und das Spiel um den dritten Platz. Trotzallem konnte er diese Spielzeit als gigantischen Erolg verbuchen. In der Folgezeit zerbrach Dominik Roßwog quasi an seinen sich selbst gesteckten Zielen und wohl zu hohen Erwartungen. Die Champions Trophy geriet in weite Ferne, ein unangenehmer Gegner blieb er aber allemal. Kontrahent Benedikt Bauer taufte ihn einst als absoluten Angstgegner. 112 Becks-Cup Spiele birgten einige Highlights: Am Ende des 4.BC´s stieg er ab, Sympathien genießt der Wurstsalat-Fan aber seit jeher. Die mit frenetischste Stimmung die in der BC-Geschichte zu erleben war, gab es in eben dieser Saison als alle, aber wirklich alle, ihm die Daumen drückten beim Spiel gegen Lukas Pfeiffer, am Ende gab es den einzigsten aber hochemotionalsten Sieg. Mit spielerischer Hochklassigkeit brillierte er in der Saison 2012(2). Es war unvergessener Hochgeschwindigkeitsfußball, der eine Itensität ins Spiel brachte, die in Worte nicht zu fassen ist bzw war. Das legendärste Spiel absolvierte er gegen den Rekordmeister Benjamin Lechleitner, bei dem er auswärts fulminant 0:2 in Führung ging und den Altmeister am Rande einer dicken Pleite hatte. Nach dem Anschlusstreffer war im Roßwoger Strafraum Winterschlussverkauf und wie es kommen musste fiel der Ausgleich, Absolut bemerkenswert steckte Dominik Roßwog aber nicht zurück und fand in seinen Rausch zurück, sodass sich der Lokalmatador nur mit zwei Platzverweisen helfen konnte. In der letzen Minute gab es dann auch noch Elfmeter für den Publikumsliebling, die Nerven spielten aber wohl eine zu große Rolle. Um das perfekte Drehbuch zu vollenden schob im direkten Gegenzug der Rekordmeister das Runde in die Maschen. Eine bittere Niederlage in einem legendären Spiel. Es war mit das größte von unsäglichen Highlights! In der vergangenen Saison sorgte er allerdings für einen Eklat, als er sich für die Meisterschaft abmeldete und auch Wiederholungsspiele nicht antreten wollten. In diesem Jahr will er aber nochmal alles in die Waagschale werfen und vielleicht wieder für den ein oder anderen erinnerswerten Moment sorgen. Trotz dieses Faux-Pas zählt Dominik Roßwog ganz klar zum Kern des BC´s, welchen er auch ein Stück weit geprägt hat. Es gilt Danke zu sagen für 6 Jahre BC-Zugehörigkeit und 8 BC-Teilnahmen!


Stärken und Schwächen:

Dominik Roßwog kann eine Unordnung schaffen, die dem Gegner vor gehörige Probleme stellen kann. Mit seinen starken Flankenläufen erzwingt er immer Torchancen. In letzter Zeit war aber auch im eigenen Spiel zu viel Wirrwarr und kein konstanter Spielgedanke zu erkennen. Wenn er die erfolgreichen Zeiten anknüpfen kann und dem Spiel wieder seinen Stemüel aufdrücken kann, ist eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte, gerade in dieser Saison, erreichbar. Oft scheitert er aber an sich selbst, in dem er schnell zu viel will und bei Misserfolgen rasch die Geduld verliert. Er wäre gut beraten sein Kämpferherz zu erwecken, dann dürften die Erfolge wieder ganz von alleine kommen.

 

Team: Tottenham Hotspur
Saisonziel:
 Obere Tabellenhäfte
Titelkandidaten: Benjamin Lechleitner, Steffen Geiger
Abstiegskandidaten: Lennart Fett, Steffen Wahl

Größte Erfolge: Platz 4 BC 2011(2), CT-Qualifikation
Höchster BC-Sieg: 4:1 gegen Gregor Neumann (BC 2009, 13.Spieltag), 3:0 gegen Lukas Pfeiffer (BC 2012, 7.Spieltag) 
Höchste BC-Niederlage: 1:11 gegen Benjamin Lechleitner (BC 2009, 4.Spieltag)
Torhymne: 
Einlaufhymne:
Pokemon Theme Song 1 - Ich Will Der Allerbeste Sein

Ergebnisse 2013 (2):
Dominik - Steffen K.   0:3 W  0:3 W
Dominik - Yannic        0:3 W  0:3 W
Dominik - Benjamin    0:3 W  0:3 W
Dominik - Benedikt     0:3 W  0:3 W
Dominik - Lukas          0:3 W  0:3 W
Dominik - Steffen G.   0:3 W  0:3 W
Dominik - Steffen W.  0:3W  0:3W

Historie:
2013:  0:42 Tore    0 Punkte - Platz 8
2013: 13:19 Tore 11 Punkte - Platz 7
2012: 23:22 Tore 18 Punkte - Platz 6

2012: 14:20 Tore 14 Punkte - Platz 5
2011: 26:25 Tore 18 Punkte - Platz 4
2011: 20:13 Tore 19 Punkte - Platz 4 (2.Liga)
2011: 6:46  Tore    5 Punkte - Platz 8
2010: 27:50 Tore 12 Punkte - Platz 6
2009: 18:63 Tore    9 Punkte - Platz 7 

 

Nachgehakt:

In deinen BC-Anfängen warst du mit Gregor Neumann der Aussenseiter schlechthin, Niederlagen am Fließband. Hast du jemals damit gerechnet eines Tages aus diesen Niederungen herauszutreten?

Ich wusste immer, dass ich nicht komplett beschissen spiele und dass ich den einen oder anderen guten Ansatz habe, aber um erfolgreich zu sein vermag es mehr Spielpraxis und diese kenne ich ja eigentlich nur auf Turnierebene.

War die Einführung der Zweiten Liga der Wendepunkt deiner Karriere? 

Vielleicht schon ein wenig. Absteigen wollte ich auf keinen Fall! Einerseits, weil ich nicht dem Bild des Abstiegskandidats, der ich für viele war, nicht gerecht werden wollte. Andererseits war mir der Becks-Cup schon immer wegen den Charakteren, die mitspielen, wichtig - darauf wollte ich dann natürlich nicht verzichten!

Konkurrent und  BC-Weltmeister Benedikt Bauer hat dich schon des öfteren als seinen Angstgegner erklärt. Ehrt dich eine solche Äußerung?

Na klar! Ich weiß, dass ich oft mit den anderen nicht mithalten kann. Aber ich weiß auch, dass ich den einen oder anderen ärgern kann wenn es mal läuft. Deshalb finde ich es auch angenehm, dass wenigstens der eine oder andere mich nicht schon im Voraus als Punktelieferant sieht und mich als Gegner ernstnimmt.

Oft wirst du nur auf das Zwischenmenschliche begrenzt. Erfährst du auch Respekt vor deiner Spielweise oder interessiert dich die Meinung anderer nicht? 

Meistens ist es so, dass mein Spiel keine Beachtung findet, aber ich finde ich habe schon hin und wieder gezeigt, dass auch ich einem Großen das Leben schwermachen kann. Über meine Spielweise wird oft abfällig geurteilt, was mir aber “meistens“ am Arsch vorbei geht.

In den letzten Jahren bist du deinen zugegebenermaßen hoch gesteckten Zielen hinterhergelaufen. Kann man jetzt noch einmal einen Angriff von Dominik Roßwog erwarten?

Mein Ziel wird es sein, dieses jahr in der oberen Tabellenhälfte zu landen. Ich werde versuchen mein Bestes zu geben.

Nach 10 BC´s in 7 Jahren geht eine Ära zu Ende. Denkst du es war die richtige Entscheidung den Schlussstrich zu ziehen?

Diese Entgültigkeit ist vielleicht etwas zu undurchdacht! Dass es in dieser Häufigkeit und Regelmäßigkeit irgendwann nicht mehr umsetzbar sein wird, ist klar. Aber man weiß ja nie, ob man sich vielleicht alle 5 Jahre mit abgeschwächtem Spielplan noch hin und wieder treffen kann. 

 


Wer wird 8.BC-Meister ?
Yannic Ockert 10%
Steffen Klooz 10%
Benjamin Lechleitner 30%
Benedikt Bauer 10%
Steffen Wahl 10%
Mario Kasian 20%
Lukas Pfeiffer 0%
Dominik Roßwog 10%
10 Stimmen gesamt


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